Durch harte Arbeit, viel Einsatz und konstante Leistungen konnte ich mich für das Team bei den Europameisterschaften in England qualifizieren. Allein diese Selektion war bereits ein grosser Erfolg und ein persönlicher Meilenstein für mich.
Unser Ziel als Team war von Anfang an klar: Wir wollten uns für die erste Gruppe qualifizieren, um dort um die Medaillen mitzuspielen. Wir wussten, dass wir das Potenzial dafür haben , gleichzeitig war uns bewusst, wie viel harte Arbeit und Konzentration es auf diesem Niveau braucht.
Leider verlief meine erste Runde nicht wie erhofft. Ich konnte meine gewünschte Leistung nicht abrufen und musste am Ende als Streichresultat gewertet werden. Für mich war jedoch klar: Am folgenden Tag wollte ich alles geben und das Beste, wirklich das Beste aus meinem Spiel herausholen, um dem Team so gut wie möglich zu helfen.
Dieses Ziel konnte ich umsetzen. Mit einem sehr starken Finish auf den letzten Löchern gelang mir eine deutliche Leistungssteigerung. Trotz dieser Verbesserung reichte es für uns als Team leider knapp nicht, den Sprung in die erste Gruppe zu schaffen.
In der ersten Matchplay-Runde lief es dann hervorragend. Wir konnten uns als Team mit 4:1 gegen die Niederlande durchsetzen. Ich selbst gewann mein Match nach dem 17. Loch, ein wichtiger Punkt für das Team.
Am darauffolgenden Tag spielte ich erneut sehr gutes Golf, vermutlich mein bestes in dieser gesamten Woche. Trotz der starken Leistung reichte es diesmal leider nicht für einen Matchgewinn, und auch als Team mussten wir eine Niederlage hinnehmen.
Trotzdem überwiegt für mich das Positive ganz klar: Es war ein unglaubliches Erlebnis, an den Europameisterschaften teilzunehmen und ein grosses Ziel zu erreichen, das ich mir vor mehreren Jahren gesetzt hatte. Ich konnte gutes Golf spielen, wertvolle Erfahrungen sammeln und Erinnerungen mitnehmen, die mich ein Leben lang begleiten werden.